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29.08.2019

Medienmitteilung Organisation der Arbeitswelt Medizinischer Masseure (OdA MM)


Korrekte Buchführung und statutenkonforme Verwendung der Mittel

Die Vorwürfe gegen einen Teil des Vorstands der OdA MM wurden von der BDO AG, einer unabhängigen Wirtschafts- und Buchhaltungsgesellschaft geprüft. Dabei zeigte sich, dass alle Mittel statutenkonform verwendet und die Abrechnungen sowie die Buchhaltung richtig geführt wurden. Damit sind die Vorwürfe und die eingegangene Strafanzeige unhaltbar.

Die Qualitätssicherungskommission der Organisation der Arbeitswelt Medizinischer Masseure (OdA MM) hat gegen Vorstandsmitglieder des Dachverbandes Strafanzeige eingereicht. Der Präsident, Felix Müri, sowie der Finanzverantwortliche, Urs Dickerhof, haben damals die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärten, dass es sich um errechnete, fiktive Reserven beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) handle.

Felix Müri und Urs Dickerhof haben stets betont, dass sie sich für eine offene Klärung der Vorwürfe aussprechen. Aus diesem Grund hat der Präsident der OdA MM, Felix Müri, eine unabhängige Schweizer Wirtschaftsprüfung- und Treuhandgesellschaft beauftragt, um die Vorwürfe und die ihre Stellungsnahmen zu untersuchen und zu klären.

Korrekte Buchführung und Abrechnung sowie statutenkonforme Verwendung

Die BDO AG, die mit der Prüfung beauftragt wurde, hält in ihrem Bericht fest, dass keine Anzeichen für eine nicht korrekte oder falsche Buchführung und Abrechnung in der OdA MM bestehen. Auch hält der Bericht fest, dass die Mittel für die Finanzierung der allgemeinen Verbandstätigkeit wie auch der Berufsprüfungen eingesetzt wurden. Damit sind die Mittel statutenkonform verwendet worden. In den Statuten ist festgehalten, dass der Verein die Gestaltung, Entwicklung und Sicherung der Berufsbildung der Medizinischen Masseure bezweckt. Damit sind die Vorwürfe gegen einen Teil des Vorstands der OdA MM nicht haltbar. «Mich hat der Bericht nicht überrascht, sondern er deckt sich mit dem, was wir bereits immer gesagt haben», hält Felix Müri fest.

Berufliche Titelumwandlungen waren Ursache für fehlenden Betrag

Bei der Abrechnung des Bundesbeitrages 2013 wurde der Beitrag für die OdA MM um rund CHF 150'000 gekürzt, weil die maximale Reserve um diesen Betrag überschritten wurde. Die Überschreitung ist darauf zurückzuführen, dass das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) den Überschuss aus Titelumwandlungen für Berufsbezeichnungen in die Berechnungen miteinbezog. Effektiv waren die errechneten Reserven oder "finanziellen Eigenmittel" nicht vorhanden. Die Überschüsse aus den Titelumwandlungen wurden zur Deckung der Aufwendungen der übrigen Tätigkeiten der OdA MM statutenkonform verwendet. Die OdA MM wird dem SBFI bis 31.10.2019 einen Abzahlungsvorschlag vorlegen. Müri sagt: «Die unhaltbaren Vorwürfe sind damit vom Tisch, und wir uns wieder für eine starke Berufsbildung einsetzen können».

Auskunft: Felix Müri, Präsident OdA MM, felix.mueri@parl.ch


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